Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Berlin

Niveauranking 47 Dynamikranking 9

Trotz starker Jobzuw√§chse hat Hauptstadt ein schweres Arbeitsmarktproblem ‚Äď hohe Straftatenzahl l√§sst viele Unternehmen an der Sicherheit zweifeln

Berlin belegt mit 41,7 Punkten Niveaurang 47 unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Berlin mit 55,1 Punkten auf Platz neun. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Berlins St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gr√ľndungsdynamik. In Berlin lag dieser Saldo 2011 bei 4,3 je 1.000 Einwohner. Durchschnitt in allen 50 betrachteten St√§dten ist ein Wert von 1,5. Das bringt Rang zwei.
  • Die H√∂he des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit √ľber die Attraktivit√§t einer Stadt f√ľr Unternehmen. In Berlin liegt dieser Hebesatz bei 410 Prozent bei einem Durchschnittswert von 452 Prozent. Platz drei f√ľr Berlin.
  • Statistisch betrachtet verzeichnete man im Jahr 2010 in Berlin 6,0 G√§ste√ľbernachtungen pro Einwohner. Durchschnittswert: 3,0 √úbernachtungen. Platz sechs f√ľr Berlin.

Dynamikranking

  • In der Zeit von 2006 bis 2010 stieg die Zahl der G√§ste√ľbernachtungen in Berlin um 1,3 je Einwohner. Im Mittel stieg die √úbernachtungszahl um 0,3 je Einwohner. Platz zwei von 50.
  • In der Zeit von 2006 bis 2011 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Berlin um 6,5 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 4,6 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz neun f√ľr Berlin.
  • Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitspl√§tze in Berlin stieg von 2006 bis 2011 um 12,5 Prozent. Im Mittel aller St√§dte verbesserte sich dieser Wert um 9,4 Prozent. Berlin kommt damit auf Rang neun.

Schwächen

Niveauranking

  • 2011 waren in Berlin 50,4 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abh√§ngig besch√§ftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Gro√üst√§dte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 58,2 Prozent. Platz 50 f√ľr Berlin.
  • In einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn bewerteten 48,1 Prozent aller befragten Unternehmen die √∂ffentliche Sicherheit in Berlin positiv. Im Schnitt waren es 74,7 Prozent. Rang 47.
  • Im Jahr 2011 registrierte man in Berlin 14.286 Straftaten je 100.000 Einwohner (Mittelwert: 10.516 Delikte). Daraus folgt Rang 47.

Dynamikranking

  • Der Anteil der aufgekl√§rten F√§lle an allen gemeldeten Straftaten fiel in Berlin von 2006 bis 2011 um 4,1 Prozentpunkte. Im Mittel aller St√§dte verbesserte sich die Aufkl√§rungsquote um 0,1 Prozentpunkte. Platz 45.
  • In der Zeit von 2006 bis 2011 hat sich der Altersquotient in Berlin um 4,3 Prozent verschlechtert. Damit belegt Berlin Platz 40. Der Altersquotient gibt das Verh√§ltnis zwischen der 20-59 j√§hrigen Bev√∂lkerung und den Einwohnern wieder, die 60 Jahre oder √§lter sind. Im Schnitt fiel der Altersquotient um 2,0 Prozent.
  • In den Jahren 2006 bis 2010 sank in Berlin der Anteil von Schulabg√§ngern ohne Hauptschulabschluss um 0,4 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 gr√∂√üten kreisfreien St√§dten einen R√ľckgang um 1,4 Prozentpunkte. Platz 36.

Das vollständige Profil von Berlin als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Berlin Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.