Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Dortmund

Niveauranking 44 Dynamikranking 21

Zweitdynamischste Revierstadt mit Niveaudefiziten vor allem am Arbeitsmarkt und bei der Sicherheit

Dortmund belegt mit 42,8 Punkten Niveaurang 44 unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Dortmund mit 50,1 Punkten auf Platz 21. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Dortmunds St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gr√ľndungsdynamik. In Dortmund lag dieser Saldo 2011 bei 2,3 je 1.000 Einwohner. Durchschnitt in allen 50 betrachteten St√§dten ist ein Wert von 1,5. Das bringt Rang zw√∂lf.
  • In Dortmund kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigte 3,2 Ingenieure. Im Schnitt aller St√§dte liegt der Ingenieuranteil bei 3,1 Prozent. Rang 16.

Dynamikranking

  • Die Altersbesch√§ftigungsquote stieg in Dortmund um 9,5 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2006 bis 2011 um 8,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 13.
  • Von 2006 bis 2011 sank die Arbeitslosenquote in Dortmund um 4,3 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 3,9 Prozentpunkte. Rang 15 f√ľr Dortmund.
  • Die Frauenerwerbsquote in Dortmund ist in den Jahren 2006 bis 2011 um 4,0 Prozent gestiegen. Im Mittel aller St√§dte lag die Ver√§nderung bei 4,2 Prozentpunkten.

Schwächen

Niveauranking

  • Im Jahr 2011 hatten in Dortmund 35,0 Prozent aller Einwohner in der Altersklasse von 55 bis 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job. Rang 47. Im Mittel aller 50 untersuchten St√§dte erreicht der Anteil √§lterer Besch√§ftigter ein Niveau von 40,2 Prozent.
  • Im Jahr 2011 registrierte man in Dortmund 13.797 Straftaten je 100.000 Einwohner (Mittelwert: 10.516 Delikte). Daraus folgt Rang 45.
  • Bei der Arbeitslosenquote belegt Dortmund Platz 45 im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2011 bei 12,8 Prozent. Durchschnittswert: 9,5 Prozent.

Dynamikranking

  • Von 2006 bis 2011 stieg in Dortmund die Zahl der gemeldeten Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner um 27,3 Prozent. Im Mittel sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 2,0 Prozent. Platz 50.
  • Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigten in Dortmund verbesserte sich in der Zeit von 2006 bis 2011 um 0,9 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,4 Prozentpunkte gestiegen. Dortmund erreicht damit Platz 43.
  • In den Jahren 2006 bis 2011 fiel in Dortmund der Anteil privater Schuldner um 0,6 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz 40 zur Folge. Im Mittel aller untersuchten St√§dte sank der Anteil der Verschuldeten um 1,4 Prozentpunkte.

Das vollständige Profil von Dortmund als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Dortmund Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.