Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Erfurt

Niveauranking 30 Dynamikranking 6

Dynamische Th√ľringer Hauptstadt pr√§sentiert sich mit Arbeitsmarkterfolgen und guter Wirtschaftsfreundlichkeit

Erfurt belegt mit 47,3 Punkten Niveaurang 30 unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Erfurt mit 55,6 Punkten auf Platz sechs. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Erfurts St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Im Jahr 2011 hatten in Erfurt 45,9 Prozent aller Einwohner in der Altersklasse von 55 bis 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job. Rang vier. Im Mittel aller 50 untersuchten St√§dte erreicht der Anteil √§lterer Besch√§ftigter ein Niveau von 40,2 Prozent.
  • 52,4 Prozent aller Frauen zwischen 15 und 64 Jahre haben in Erfurt einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. Im Durchschnitt aller 50 untersuchten Gro√üst√§dte liegt die Frauenerwerbsquote bei 46,3 Prozent. Rang sechs.
  • 69,3 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Erfurt in einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 62,1 Prozent Positivantworten. Platz acht f√ľr Erfurt.

Dynamikranking

  • Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empf√§nger sank in Erfurt um 3,2 Prozentpunkte. In allen 50 untersuchten kreisfreien St√§dten fiel dieser Anteil um 0,7 Prozentpunkte. Platz zwei f√ľr Erfurt.
  • Die Einkommensteuerkraft in Erfurt stieg in den Jahren 2006 bis 2010 um 51,9 Prozent. Im Schnitt aller St√§dte im Ranking verbesserte sie sich um 14,6 Prozent. Platz zwei.
  • Von 2006 bis 2011 sank die Arbeitslosenquote in Erfurt um 5,9 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 3,9 Prozentpunkte. Rang vier f√ľr Erfurt.

Schwächen

Niveauranking

  • Die Einkommensteuerkraft in Erfurt belief sich im Jahr 2010 auf 182 Euro je Einwohner. Im Mittel aller St√§dte waren es 295 Euro. Damit findet sich Erfurt auf Rang 45 von 50 wieder.
  • 9,6 Prozent aller Schulabsolventen in Erfurt sind im Jahr 2010 ohne einen Abschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 7,1 Prozent. Rang 44 f√ľr Erfurt.
  • Auf 100 Einwohner in Erfurt kommen statistisch betrachtet 9,4 ALG-II-Empf√§nger. Im Schnitt aller untersuchten St√§dte sind es 8,1 Bezieher von Arbeitslosengeld II. Rang 36.

Dynamikranking

  • In den Jahren 2006 bis 2010 stieg in Erfurt der Anteil von Schulabg√§ngern ohne Hauptschulabschluss um 0,8 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 gr√∂√üten kreisfreien St√§dten einen R√ľckgang um 1,4 Prozentpunkte. Platz 48.
  • Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigten in Erfurt verbesserte sich in der Zeit von 2006 bis 2011 um 0,5 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,4 Prozentpunkte gestiegen. Erfurt erreicht damit Platz 47.
  • In der Zeit von 2006 bis 2011 hat sich der Altersquotient in Erfurt um 5,7 Prozent verschlechtert. Damit belegt Erfurt Platz 46. Der Altersquotient gibt das Verh√§ltnis zwischen der 20-59 j√§hrigen Bev√∂lkerung und den Einwohnern wieder, die 60 Jahre oder √§lter sind. Im Schnitt fiel der Altersquotient um 2,0 Prozent.

Das vollständige Profil von Erfurt als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Erfurt Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.