Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Hannover

Niveauranking 19 Dynamikranking 28

Region Hannover punktet mit Kostenbewusstsein und Jobversorgung - allerdings verlief die Entwicklung am Arbeitsmarkt in den letzten Jahren schwach

Hannover belegt mit 52,3 Punkten Niveaurang 19 unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Hannover mit 48,5 Punkten auf Platz 28. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Hannovers St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Im Jahr 2011 konnte die Polizei in Hannover 62,5 Prozent aller gemeldeten Straftaten aufkl√§ren. im Schnitt aller St√§dte im Vergleich lag die Aufkl√§rungsquote bei 53,8 Prozent. Rang sechs.
  • 46,0 Prozent (Durchschnitt: 37,1 Prozent) aller befragten Unternehmen in Hannover attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den √∂ffentlichen Finanzen. Damit belegt Hannover beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz zehn.
  • 2011 waren in Hannover 60,2 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abh√§ngig besch√§ftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Gro√üst√§dte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 58,2 Prozent. Platz zw√∂lf f√ľr Hannover.

Dynamikranking

  • Von 2006 bis 2011 sank in Hannover die Zahl der gemeldeten Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner um 14,5 Prozent. Im Mittel sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 2,0 Prozent. Platz sieben.
  • In der Zeit von 2006 bis 2010 stieg die Zahl der G√§ste√ľbernachtungen in Hannover um 0,6 je Einwohner. Im Mittel stieg die √úbernachtungszahl um 0,3 je Einwohner. Platz elf von 50.
  • Die Einkommensteuerkraft in Hannover stieg in den Jahren 2006 bis 2010 um 14,9 Prozent. Im Schnitt aller St√§dte im Ranking verbesserte sie sich um 14,6 Prozent. Platz 13.

Schwächen

Niveauranking

  • Mit einem Pendlersaldo von 5,1 je 100 Einwohner belegt Hannover Rang 33 im INSM-WiWo-Vergleich der 50 gr√∂√üten kreisfreien St√§dte.
  • 11,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigten in Hannover haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel bel√§uft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 13,4 Prozent. Rang 32 f√ľr Hannover.
  • Einen Wert von 2,1 und damit Platz 31 erreicht Hannover beim Altersquotienten. Dieser spiegelt das Verh√§ltnis der Einwohner zwischen 20 und 59 zu den Einwohnern 60 Jahre und √§lter wider. Durchschnitt aller 50 Gro√üst√§dte: 2,2 Punkte.

Dynamikranking

  • In der Zeit von 2006 bis 2011 verschlechterte sich die Arbeitsplatzversorgung in Hannover um 2,0 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 4,6 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz 50 f√ľr Hannover.
  • Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empf√§nger sank in Hannover um 0,1 Prozentpunkte. In allen 50 untersuchten kreisfreien St√§dten fiel dieser Anteil um 0,7 Prozentpunkte. Platz 39 f√ľr Hannover.
  • Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitspl√§tze in Hannover stieg von 2006 bis 2011 um 7,4 Prozent. Im Mittel aller St√§dte verbesserte sich dieser Wert um 9,4 Prozent. Hannover kommt damit auf Rang 36.

Die St√§dteregion Aachen, die Region Hannover und der Regionalverband Saarbr√ľcken sind sogenannte "Kommunalverb√§nde der besonderen Art". Die Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit den Werten der anderen Gro√üst√§dte im Ranking ist deshalb nur bedingt gegeben. Mehr dazu lesen Sie in der Methodik zum St√§dteranking: www.insm-staedteranking.de/2012_methodik.html

Das vollständige Profil von Hannover als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Hannover Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.