Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Oldenburg

Niveauranking 18 Dynamikranking 2

Zweitbeste Dynamik und gutes Beschäftigungswachstum - viele Unternehmen loben Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung - Ingenieurdefizit

Oldenburg belegt mit 52,5 Punkten Niveaurang 18 unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Oldenburg mit 59,4 Punkten auf Platz zwei. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Oldenburgs St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Die H√∂he des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit √ľber die Attraktivit√§t einer Stadt f√ľr Unternehmen. In Oldenburg liegt dieser Hebesatz bei 430 Prozent bei einem Durchschnittswert von 452 Prozent. Platz sieben f√ľr Oldenburg.
  • In einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn bewerteten 92,0 Prozent aller befragten Unternehmen die √∂ffentliche Sicherheit in Oldenburg positiv. Im Schnitt waren es 74,7 Prozent. Rang sieben.
  • 66,4 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Oldenburg in einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 62,1 Prozent Positivantworten. Platz zw√∂lf f√ľr Oldenburg.

Dynamikranking

  • Der Anteil der aufgekl√§rten F√§lle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Oldenburg von 2006 bis 2011 um 6,8 Prozentpunkte. Im Mittel aller St√§dte verbesserte sich die Aufkl√§rungsquote um 0,1 Prozentpunkte. Platz zwei.
  • Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitspl√§tze in Oldenburg stieg von 2006 bis 2011 um 16,2 Prozent. Im Mittel aller St√§dte verbesserte sich dieser Wert um 9,4 Prozent. Oldenburg kommt damit auf Rang drei.
  • Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigten in Oldenburg verbesserte sich in der Zeit von 2006 bis 2011 um 2,1 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,4 Prozentpunkte gestiegen. Oldenburg erreicht damit Platz f√ľnf.

Schwächen

Niveauranking

  • In Oldenburg kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigte 2,0 Ingenieure. Im Schnitt aller St√§dte liegt der Ingenieuranteil bei 3,1 Prozent. Rang 43.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gr√ľndungsdynamik. In Oldenburg lag dieser Saldo 2011 bei 0,7 je 1.000 Einwohner. Durchschnitt in allen 50 betrachteten St√§dten ist ein Wert von 1,5. Das bringt Rang 36.
  • Die Einkommensteuerkraft in Oldenburg belief sich im Jahr 2010 auf 272 Euro je Einwohner. Im Mittel aller St√§dte waren es 295 Euro. Damit findet sich Oldenburg auf Rang 34 von 50 wieder.

Dynamikranking

  • In der Zeit von 2006 bis 2011 hat sich der Altersquotient in Oldenburg um 4,3 Prozent verschlechtert. Damit belegt Oldenburg Platz 41. Der Altersquotient gibt das Verh√§ltnis zwischen der 20-59 j√§hrigen Bev√∂lkerung und den Einwohnern wieder, die 60 Jahre oder √§lter sind. Im Schnitt fiel der Altersquotient um 2,0 Prozent.
  • Die Ingenieurquote, also der Anteil von Ingenieuren je 100 Besch√§ftigten, fiel in Oldenburg von 2006 bis 2011 um 0,1 Prozentpunkte. Im Durchschnitt aller untersuchten St√§dte waren es 0,0 Prozentpunkte. Rang 34.
  • In den Jahren 2006 bis 2010 sank in Oldenburg der Anteil von Schulabg√§ngern ohne Hauptschulabschluss um 1,0 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 gr√∂√üten kreisfreien St√§dten einen R√ľckgang um 1,4 Prozentpunkte. Platz 29.

Das vollständige Profil von Oldenburg als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Oldenburg Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.