Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Stuttgart

Niveauranking 2 Dynamikranking 47

Deutscher Niveauvizemeister: die meisten Hochqualifizierten und Ingenieure, die nach M√ľnchen niedrigste Arbeitslosigkeit - Dynamikdelle nach Krise ist noch nicht √ľberstanden

Stuttgart belegt mit 60,5 Punkten Niveaurang zwei unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Stuttgart mit 43,7 Punkten auf Platz 47. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Stuttgarts St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • In Stuttgart kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigte 7,0 Ingenieure. Im Schnitt aller St√§dte liegt der Ingenieuranteil bei 3,1 Prozent. Rang eins.
  • 22,0 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigten in Stuttgart haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel bel√§uft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 13,4 Prozent. Rang eins f√ľr Stuttgart.
  • Bei der Arbeitslosenquote belegt Stuttgart Platz zwei im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2011 bei 5,5 Prozent. Durchschnittswert: 9,5 Prozent.
  • Mit einem Pendlersaldo von 23,0 je 100 Einwohner belegt Stuttgart Rang drei im INSM-WiWo-Vergleich der 50 gr√∂√üten kreisfreien St√§dte.

Dynamikranking

  • In der Zeit von 2006 bis 2011 hat sich der Altersquotient in Stuttgart um 1,2 Prozent verbessert. Damit belegt Stuttgart Platz sieben. Der Altersquotient gibt das Verh√§ltnis zwischen der 20-59 j√§hrigen Bev√∂lkerung und den Einwohnern wieder, die 60 Jahre oder √§lter sind. Im Schnitt fiel der Altersquotient um 2,0 Prozent.
  • Stuttgart erlebte in der Zeit von 2006 bis 2011 einen Einwohner-Zuwachs von 3,3 Prozent: Rang neun. Im Durchschnitt aller untersuchten St√§dte stieg die Einwohnerzahl um 0,9 Prozent.
  • Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigten in Stuttgart verbesserte sich in der Zeit von 2006 bis 2011 um 1,8 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,4 Prozentpunkte gestiegen. Stuttgart erreicht damit Platz 13.

Schwächen

Niveauranking

  • 2011 waren in Stuttgart 57,5 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abh√§ngig besch√§ftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Gro√üst√§dte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 58,2 Prozent. Platz 32 f√ľr Stuttgart.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gr√ľndungsdynamik. In Stuttgart lag dieser Saldo 2011 bei 1,3 je 1.000 Einwohner. Durchschnitt in allen 50 betrachteten St√§dten ist ein Wert von 1,5. Das bringt Rang 26.

Dynamikranking

  • In den Jahren 2006 bis 2011 stieg in Stuttgart der Anteil privater Schuldner um 1,1 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz 50 zur Folge. Im Mittel aller untersuchten St√§dte sank der Anteil der Verschuldeten um 1,4 Prozentpunkte.
  • Die Altersbesch√§ftigungsquote stieg in Stuttgart um 5,1 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2006 bis 2011 um 8,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 49.
  • In der Zeit von 2006 bis 2011 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Stuttgart um 2,8 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 4,6 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz 45 f√ľr Stuttgart.

Das vollständige Profil von Stuttgart als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Stuttgart Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.