Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:
Magdeburg
Niveauranking 39 Dynamikranking 1
Dynamik-Sieger 2012 - große Fortschritte am Arbeitsmarkt, jedoch Schwächen beim Wohlstand
Magdeburg belegt mit 45,1 Punkten Niveaurang 39 unter den 50 einwohnerstärksten Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Magdeburg mit 59,7 Punkten auf Platz eins. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Magdeburgs Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
Niveauranking
- Im Jahr 2011 hatten in Magdeburg 46,5 Prozent aller Einwohner in der Altersklasse von 55 bis 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job. Rang zwei. Im Mittel aller 50 untersuchten Städte erreicht der Anteil älterer Beschäftigter ein Niveau von 40,2 Prozent.
- 49,0 Prozent (Durchschnitt: 37,1 Prozent) aller befragten Unternehmen in Magdeburg attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Magdeburg beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz acht.
- 2011 waren in Magdeburg 59,7 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 58,2 Prozent. Platz 16 für Magdeburg.
Dynamikranking
- Von 2006 bis 2011 sank die Arbeitslosenquote in Magdeburg um 7,2 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 3,9 Prozentpunkte. Rang eins für Magdeburg.
- Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Magdeburg um 12,8 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2006 bis 2011 um 8,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz eins.
- In der Zeit von 2006 bis 2011 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Magdeburg um 7,9 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 4,6 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz fünf für Magdeburg.
Schwächen
Niveauranking
- 11,0 Prozent aller Schulabsolventen in Magdeburg sind im Jahr 2010 ohne einen Abschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 7,1 Prozent. Rang 48 für Magdeburg.
- Die Einkommensteuerkraft in Magdeburg belief sich im Jahr 2010 auf 170 Euro je Einwohner. Im Mittel aller Städte waren es 295 Euro. Damit findet sich Magdeburg auf Rang 46 von 50 wieder.
- Einen Wert von 1,9 und damit Platz 45 erreicht Magdeburg beim Altersquotienten. Dieser spiegelt das Verhältnis der Einwohner zwischen 20 und 59 zu den Einwohnern 60 Jahre und älter wider. Durchschnitt aller 50 Großstädte: 2,2 Punkte.
Dynamikranking
- Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Magdeburg verbesserte sich in der Zeit von 2006 bis 2011 um 0,6 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,4 Prozentpunkte gestiegen. Magdeburg erreicht damit Platz 45.
- In der Zeit von 2006 bis 2010 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Magdeburg um 0,0 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,3 je Einwohner. Platz 44 von 50.
- Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten fiel in Magdeburg von 2006 bis 2011 um 3,3 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 0,1 Prozentpunkte. Platz 41.
Das vollständige Profil von Magdeburg als PDF-Download
Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Magdeburg Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.